KFO Kinder
 

KFO für Kinder

Unser Service ist eine kostenlose Erstberatung, die sowohl im Kleinkindalter schon gewisse Hinweise gibt, ansonsten aber ab dem 6. Lebensjahr sinnvoll ist.

Bei dieser 1. Untersuchung beraten wir Sie, ob eine kieferorthopädische Behandlung sofort oder später erforderlich ist und welche Zahnspangen voraussichtlich benötigt werden.

Wir informieren Sie über die Kostensituation, d.h. welche Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden und welche kieferorthpädische Maßnahmen eine Privatleistung sind.

Wenn Sie eine kieferorthopädische Behandlung für Ihr Kind wünschen, werden folgende Behandlungsschritte eingeleitet:
 
 
Behandlungsbeginn
 
Jede Behandlung muss geplant werden.

Das erfordert umfangreiche Analysen von Einzelbefunden des Gebisses, um eine konkrete Diagnose stellen zu können.
Erst danach können die einzelnen Therapieschritte und Behandlungsmethoden festgelegt werden. Als Anfangsunterlagen benötigen wir neben der klinischen Untersuchung verschiedene Abdrücke, Röntgenbilder und Fotos.
 

Diagnose
 
 
Klinische Untersuchung
 
Wir inspizieren die Mundhöhle bezüglich Milchzahnwechsel, Zungengröße, Bisslage, Schluckmuster, Aussprache, Atmung, Angewohnheiten wie Daumenlutschen u.v.m.
 
 
 
 
 
 
Modellanalyse (Abdrücke)
 
Anhand von Modellen wird das Zahngrößenverhältnis, die Kiefergröße und Kieferform, die Platzverhältnisse wie Engstände, Zahnwanderungen u.v.m. ausgemessen. Es wird die Bisslage bestimmt. Die Fehlstellung eines jeden einzelnen Zahnes wird festgelegt.
 
 
 
 
Funktionsanalyse
 
Untersuchung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur.
 
 
 
 
Digitales Röntgen (OPG)
 
Die Strahlenbelastung ist stark reduziert, die Röntgenaufnahme erfolgt digitalisiert. Die Panoramaübersichtsaufnahme ermöglicht uns die Untersuchung der sichtbaren und noch nicht durchgebrochenen Zähne und Knochenstrukturen.
 
Wachstumsanalysen (FRS)
 
Das Fernröntgenseitenbild zeigt die Einlagerung des Oberkiefers und Unterkiefers in den Gesichtsschädel und die Wachstumsrichtungen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Handwurzelaufnahme (HWA)

Die Handwurzelaufnahme gibt eine Einschätzung des skelettalen Alters im Verhältnis zum chronologischen Alter und korreliert somit mit dem Schädelwachstum. Sie ermöglicht eine Wachstumsanalyse, d.h. sie gibt auch Hinweise über eine zukünftige Körpergröße.
 
 

 

 
 
 

Fotografie
 
Kieferorthopädische Behandlungen wirken sich häufig auf das gesamte Gesicht aus. Deshalb helfen Fotografien bei den Überlegungen ästhetischer Verbesserungen.
Denn eine Änderung der Frontzahnstellung hat eine Änderung des Profils und der Mundpartie zufolge.



vorher

nachher
                        
Therapie

Therapiegeräte
 
In der Wechselgebissphase, d.h. zu dem Zeitpunkt, wo Milchzähne im Mund sind und die ersten bleibenden Zähne durchgebrochen sind, wird überwiegend mit herausnehmbaren Spangen behandelt, wie z.B.: Bionator, Headgear, Aktivator, Fränkel-Apparaturen.

Erst wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, kann mit festsitzenden Apparaturen behandelt werden.
 

 

 
Bionator
Headgear
Aktivator
 
Retention
 
Nach der Behandlung
 
Wenn die "aktive" Behandlung mit festsitzenden und herausnehmbaren Geräten abgeschlossen ist, muss der Behandlungserfolg dauerhaft über einen längeren Zeitraum stabilisiert werden. Die Zähne könnten sich sonst wieder verschieben; es bildet sich ein "Rezidiv".
Die Retention erfolgt mit herausnehmbaren Spangen oder mit festsitzenden Retainern.
 
 

Kosten
 
Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung von Kindern bis zum 18. Lebensjahr werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn sie in die kieferorthopädische Indikationsgruppe KIG 3, 4, 5 fallen. Das Gesetz versteht darunter nur die Bezahlung einer Behandlung, die ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig zu erfolgen hat. Alles was darüber hinaus als gut, gesund, komfortabel, schön und stabil bezeichnet werden kann, wird als Mehrkosten und als außervertragliche Leistungen privat in Rechnung gestellt.
 
Wir beraten Sie gerne!